Kreatives Energiemanagement
bedeutet Strom nur dann fließen zu lassen, wenn dieser wirklich benötigt wird. Die Kosten für Energie werden in den kommen Jahren immer weiter steigen. Sofern man nicht immer mehr Geld dafür aufbringen kann und möchte, könnte man natürlich die Verwendung von Energie einschränken. Damit müssten wir auf einen Teil unseres gewohnten Lebensstandards verzichten oder diesen zumindest einschränken. Das möchte ich persönlich nicht, somit habe ich meinen Plan des kreativen Energiemanagement entwickelt, der aus drei Bausteinen besteht, die ich hier vorstellen möchte:
Verbrauch einschränken durch optimierte Nutzung
Entlarven Sie die heimlichen Stromdiebe in
ihrem Haushalt, diese sind oftmals zwar nur klein, aber gemein. Bei den Verbraucherzentralen und den Energieversorgern kann man
Messgeräte zum Stromverbrauch der einzelnen Geräte ausleihen, oft ist
auch ein Neukauf erschwinglich (ab 15,- Euro). Damit kommen Sie jedem Stromfresser auf die Spur und können gezielte
Gegenmaßnahmen einleiten.
Auch hilft bei vielen elektrischen Geräten eine simple Zeitschaltuhr, die
Sie genau auf Ihren Bedarf terminieren können. So eine Zeitschaltuhr gibt es zum Beispiel auch in Verbindung mit dem Thermostat für den Heizkörper (ab 20,- Euro).
Eine Vielzahl an weiteren praktischen Spartipps stelle ich im Verlauf dieser Webseite vor.
Verwendung von sparsamen Geräten
Ein gutes Beispiel für kreatives Energiemanagement ist das Auto. Dieses kann 5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen,
aber auch 12 Liter und mehr. Lasse ich einmal die sparsame Fahrweise außen vor, sollte mein Hauptaugenmerk beim Kauf auf
dem Spritverbrauch liegen. Hier muss ich meinen eigenen Spagat zwischen meinem Anspruch an den gewünschten Komfort und dem wirklichen
Verbrauch finden. Dieses kann ich auf Waschmaschinen als auch auf jedes andere elektronische Gerät übertragen. Es kann
wirtschaftlich durchaus sinnvoll sein, die alte, noch funktionierende Maschine gegen eine neue, viel sparsamere auszutauschen.
Unterm Strich hole ich durch die Stromersparnis den Anschaffungspreis im Laufe einiger Jahre wieder rein. Zusätzlich
bringt mir eine neue Waschmaschine noch mehr Komfort ins Haus.
Jährliche Prüfung der Anbieter für Strom und Gas
Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth rief
kürzlich zum wiederholten Male die Verbraucher auf, durch den Wechsel des Strom- und/oder Gasanbieters den Wettbewerb unter den
Anbietern anzuheizen. Mit Ersparnissen von bis zu 300 Euro für Strom bzw. 400 Euro für Gas macht Kurth den Verbrauchern den
Anbieterwechsel schmackhaft.
Ich gehe mit meinem kreativem Energiemanagement noch einen Schritt weiter. Jeder Verbraucher jährlich einmal mit
einem Tarifrechner prüfen, ob inzwischen ein anderer Anbieter günstigere Preise für den persönlichen Verbrauch anbietet.
